Wenn eine vierzig Winter lange Zeit
In deiner Schönheit Feld furcht tiefe Spur,
Ist welkes Kraut der Jugend stolzes Kleid,
Jetzt hoch bestaunt und dann verachtet nur.
Gefragt dann: wo blieb deiner Schönheit Glück,
Wo all’ der Schatz aus schöner Tage Traum?
Zu sagen: in dem eignen hohlen Blick –
Das wäre Schimpf und leeren Ruhmes Schaum.
Gebrauch der Schönheit doch ist mehr Ruhm werth,
Wenn du einst sagst: – von meinem Sprößling hier
Sei Rechnung und Entschuldigung gelehrt –
Denn einst gehörte seine Schönheit dir.
Das gäbe neues Leben, bist du alt,
Und warmes Blut dir, wenn schon deines kalt.